F 27 - Aquirrel - Theme von Jorgen Jajens




F 27 - Aquirrel - Theme



Aquirrel - Making of: In Farbe ohne Hintergrund


Aquirrel - Making of: In Farbe ohne Hintergrund


Aquirrel - Making of: Konturen


Aquirrel - Making of: Konturen


Aquirrel - Making of: Original (eingescannt)


Aquirrel - Making of: Original (eingescannt)

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Kommentar


Es ist bereits eine Weile her... auf meinem dn - Account breitete sich entspannende Stille aus, die ich hoffentlich mit meinem neuen Werk in der Lage bin, zu brechen! Bezugnehmend auf die erfolgreiche Co - Produktion zwischen WOLFRAM und meiner Wenigkeit im letzten Mothman - Bild, habe ich mir endlich die Zeit genommen, einmal selbst alles zu erschaffen.

Natürlich gibt es zu dem Phantasiegebilde F 27 und zu meinem selbst erdachten Charakter eine Hintergrundgeschichte:

In F 27 geht es allgemein um Lebewesen, welche mit technischen Mitteln aufgebessert werden sollten, um in einer Welt, einige hundert Jahre nach unserer Zeit existieren zu können.
Aquirrel ist die Verkörperung der versuchten Aufwertung eines Fisches durch einen verrückten Professor. Man muss ergänzend leider erwähnen, dass der Professor nicht nur völlig verrückt, sondern eher bekloppt war, da es sich bei der Aufwertung nur um einen schlecht geplanten Versuch handelte, einen tiefseetauglichen Multifunktionsfisch zu entwickeln.
Der Professor stattete den Fisch mit einem elastischen, aber harten Schuppenpanzer aus, der in der Lage sein sollte, das einfallende Licht um den Fisch herumzuleiten, sodass die Möglichkeit zur Tarnung bestehen sollte. Dabei beachtete der Professor nicht die eigens für Tiefseeoperationen eingebaute "Glühdraht - Dauerbeleuchtung". Der Fisch ist leider nicht in der Lage, das Licht abzuschalten. Die Tarnung ist dementsprechend an diesem Teil des Körpers unwirksam.
Zur Erweiterung der Hirnkapazität des Fisches wurden über den Körper verteilt einige Speicherkerne angebracht. Diese sind laut Hersteller nur bis zu einer Tiefe von bis zu 25 m Wasserdicht. Taucht der Fisch tiefer, muss er sich zeitlebens wieder auf die Leistung seines eigenen Hirns beschränken.
Ein besonders raffiniertes Stück Technologie stellt zweifellos der Zusatzantrieb mit Radon - Direkteinspritzung dar. Über reiß- und bissfeste Schläuche wird dazu Radon aus einem Speichertank an die Rückenflosse geleitet. Über das Rückstoßprinzip sollte laut der Theorie des Professors eine enorme Geschwindigkeit möglich sein. Leider ist dieser Antrieb schon nach kurzer Anwendungszeit nicht mehr anwendbar, da nur geringe Mengen des wertvollen Gases im Tank speicherbar sind. Hohen Druckbelastungen, wie sie beispielsweise in Tiefen von 200 m vorkommen, würde ein solcher speichertank ohnehin nicht standhalten können....
Halbwegs funktionabel und relativ gut einsetzbar ist der gefederte Schwanzflossenantrieb, der es dem Fisch ermöglicht, unter Wasser sehr schnelle und präzise Richtungswechsel durchzuführen.
Das eingebaute Blasenerzeugometer erfüllt im Prinzip keinen weiteren Zweck. Es scheint sich dabei eher um den verzweifelten Versuch gehandelt zu haben, einen natürlich lebenden Fisch nachzuahmen.
Die echten Trümpfe, die es dem Fisch bis jetzt ermöglicht haben, trotz der vielen "Upgrades" zu überleben, sind zweifellos seine biologischen Attribute. Seine Fischaugen dienen der exzellenten optischen Wahrnehmung seines natürlichen Habitates. Seine Flossen kann er einsetzen, um Feinden davonschwimmen zu können und ein ausgeklügelter Kiemenapparat ermöglicht ihm das Atmen unter Wasser.

Alles in allem wäre der Prototyp "Aquirrel um ein vielfaches erfolgreicher gewesen, hätte der Professor nicht versucht, das Tier zu verstärken. Es stellt sich also die berechtigte Frage, ob in hunderten von Jahren technischer Evolution die Entwicklungen der natürlichen Evolution übergangen werden sollten (so wie es die Menschheit bereits heutzutage des öfteren probiert).

Für all diejenigen, die sich für die Entstehungsgeschichte des Werkes interessieren - hier noch ein paar Informationen:

Es handelte sich anfangs um eine Bleistiftskizze (Din A4). Anschließend wurde das Werk eingescannt und mit Paint bearbeitet. Die einzelnen Arbeitsschritte sind dokumentarisch dargestellt.
Die Arbeitszeit war hierbei noch um einiges höher, da zum colourieren keine ausreichend großen homogenen einfarbigen Flächen vorhanden waren, um diese mit dem Füllwerkzeug farbig aufzufüllen. Abgesehen von den nebensächlichen Objekten des Hintergrundes wurden alle Flächen mit einem feinen Pinsel ausgefüllt. Auf Grund der Größe des Aufwandes wurde daher der Hintergrund nicht farbig ausgestaltet.

Auch wenn das Bild nicht höchsten graphischen Ansprüchen genügt, hoffe ich dennnoch auf den ein- oder anderen qualifizierten philosophischen Kommentar!

Jorgen Jajens

Schlüsselwörter


º Aquirrel º aufgewertet º F27 º fisch º Technisch

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  • hochgeladen am: 22 May. 2011
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Kommentar(e) (6)


Jorgen Jajens sagt:

Zitat OMA ON POWER:

Ich finds irgendwie hammer gut=)
ne Rando-Direkteinspritzung und ein dehnbar- elastisches Titangehäuse haben halt schon etwas an sich=)





Da nkeschön! Das war bisher auch mit Abstand das aufwendigste Werk, was ich bisher produziert habe. Eventuell bekommt das Thema F 27 noch einen Nachfolger. Momentan ist die Zeit gegen mich, also wird es bis auf weiteres noch nichts neues geben...

9 Jun. 2011 15:41:29 • Antworten


OMA ON POWER sagt:

Ich finds irgendwie hammer gut=)
ne Rando-Direkteinspritzung und ein dehnbar- elastisches Titangehäuse haben halt schon etwas an sich=)


9 Jun. 2011 15:27:22 • Antworten


Jorgen Jajens sagt:

Zitat YannickB:

GENIAL! Da schau ich mal in die Galerie, und erkenn sofort, dass es sich nur um ein Bild von JJ handeln kann. Sehr eindrucksvoller Kunst-Stil. Sehr gute Bearbeitung, mit den einfachstens Mitteln. Dank ausführlicher Erklärung versteh ich sogar für was der ganze Schnick-Schnack gut ist.
Ist aber kein GREEN Fisch, für die Dauerbeleuchtung hätte man durchaus auf die Energiesparende LED Technik setzen können, damit die Energie Umweltbewusst und zukunftsorientiert eingesetzt werden kann, der Fisch soll ja unter Wasser möglichst mit wenig Energie auskommen. Diese gesparte Energie ließe sich somit für den Antrieb einsetzen.
schön das du uns wieder ein neues Werk präsentierst.
Gruß
Yannick



Da ss der Fisch über einen Dauerbeleuchtungsmechanismus ohne LED - Technologie verfügt, ist in der Tat äußerst irritierend. Einem Professor mit solch hohem technischem Verständnis wäre durchaus mehr zuzutrauen gewesen.
Ich kann mir diese Nachlässigkeit eigentlich nur dadurch erklären, dass der Fisch ursprünglich nur für Missionen in tiefer See eingesetzt werden sollte. Unstimmig ist dann aber immer noch der Einsatz teurer Tarntechnologie, der in diesen Tiefen wahrscheinlich keine Rolle mehr spielen dürfte.
Der Einbau eines Schall - Ortungssystems, oder die Konstruktion von effektiven Fischaugen hätte hier einige Kosten und mühen sparen können. Dein Einwand ist daher ernstzunehmen und sehr begründet!

P.S.: Danke für den Kommentar und dein Vote!

23 May. 2011 14:31:04 • Antworten


deleted_1417974267 sagt:

GENIAL! Da schau ich mal in die Galerie, und erkenn sofort, dass es sich nur um ein Bild von JJ handeln kann. Sehr eindrucksvoller Kunst-Stil. Sehr gute Bearbeitung, mit den einfachstens Mitteln. Dank ausführlicher Erklärung versteh ich sogar für was der ganze Schnick-Schnack gut ist.
Ist aber kein GREEN Fisch, für die Dauerbeleuchtung hätte man durchaus auf die Energiesparende LED Technik setzen können, damit die Energie Umweltbewusst und zukunftsorientiert eingesetzt werden kann, der Fisch soll ja unter Wasser möglichst mit wenig Energie auskommen. Diese gesparte Energie ließe sich somit für den Antrieb einsetzen.
schön das du uns wieder ein neues Werk präsentierst.
Gruß
Yannick

23 May. 2011 12:10:19 • Antworten


Jorgen Jajens sagt:

Ein Grafiktablet wäre in der Tat nützlich gewesen, aber als leidenschaftlicher Künstler kommt man auch ohne soetwas aus!

22 May. 2011 13:00:45 • Antworten


Real_ sagt:

Aho ham wir uns ein Grafiktablet gegönt ;)

22 May. 2011 12:36:09 • Antworten



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