Der perfekte Augenblick 2.0 Remastered von Jorgen Jajens




Der perfekte Augenblick 2.0 Remastered

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Kommentar


Dieses längst schon überfällige Werk ist die direkte Fortsetzung des Klassikers:\"Der Perfekte Überblick\", wobei hier in recht spielerischer Art und Weise der gezielte Einsatz von Farben im Vordergrund steht. Gesichter und vor allem Emotionen wirken erst richtig, wenn man ihnen mit den passenden Farben eine Persönlichkeit verleiht. Somit ist es möglich, leblos wirkende, starre Pixelanhäufungen scheinbar zum Leben zu erwecken. Betrachtet man den \"perfekten Augenblick 2.0\" etwas genauer, so fällt sicherlich sofort der berechnende Blick des psychisch labilen Hauptcharakters auf (Hilfe für künstlich nicht so versierte dn - Nutzer: gemeint ist die Person mit den Roten Augen, die in die Luft zu gucken scheint). Lässt man auf der Suche nach einem Grund für diese vernichtende Mimik den Blick umherschweifen, fallen unter Umständen noch weitere Formen und Objekte auf, die mit etwas Phantasie als Gesichter zu deuten sein könnten. Zum Einen fällt dem versierten Beobachter ein facettenäugiger Desillusionist auf, der die Zukunft nach Lösungen für relativistische Probleme zu durchforsten scheint. Eine flachgesichtige \"Trantüte\" ist möglicherweise zu entdecken, lässt man den Blick weiter in die untere linke Ecke wandern. Hier handelt es sich um einsimple Form der Müdigkeit, was vielleicht nicht weiter erwähnenswert zu sein scheint (oder etwa doch??? Wer weiß schon, was sich in solch genialen Gehirnen abspielt?). Sehr interessant ist allerdings der nächste Kandidat des dargestellten Kabinetts: Ein scheibenäugiger Zombie, der verstohlen in das Gesicht eines gutmütigen Monstums guckt. Hier wäre erwähnenswert, dass die Rollenverteilung der beiden Kontrahenten eigentlich umgekehrt sein müsste. Hier spielt der Einsatz von Farbe die bedeutende Rolle: Warnfarbenkontraste in den Augen des scheibenblickigen Zombies deuten auf eine unbeschriebene Gefahr hin, wogegen das düstere Monstrum durch den Einsatz der Farbe Rosa entzaubert wurde. Es ist demnach wahrscheinlich, dass das zahme Monster, wäre es keine situationsbezogene Momentaufnahme, von der Ausgeburt von Zombie - Unterwäldler zerfleischt worden wäre (andere Deutungen sind möglich und sogar erwünscht!!). Ein gelbäugiger Logiker dürfte selbst den besten Beobachtern kaum auffallen. Er scheint wahrscheinlich gerade über seine missliche Lage zu grübeln. Trotz seines verzweifelten Bemühens, wird es ihm wohl nicht möglich sein, aus seiner Winkellage von 40-45° zu entfliehen. \r\n\r\nWer sich immer noch an das Anfangsproblem des Protagonisten erinnert, sollte jetzt noch mal gesondert aufpassen! Der Kern der Lösung liegt beinahe offen. Nach langer Betrachtung des Gesamteindruckes sollte einigen Betrachtern auffallen, dass sich in dem Wirrwarr noch ein weiteres Gesicht versteckt, welches eine ganz andere Drehung, als die anderen Gesichter zeigt (dagegen sind die Probleme des gelbäugigen Logikers Peanuts). Dieser dimensionsäugige Pragmatiker scheint ein, vor Schreck geweitetes Auge zu besitzen. Sein Mund hat wohl eine leichte Öffnung. Die ungepflegten Zustände seiner Zähne geben jedenfalls einen Hinweis darauf. Analysiert man den erschreckten Gesichtsausdruck und erweitert man virtuell die Blickrichtung, erkennt man ein Lebewesen, welches mit sehr viel Überlegung als Wespe oder wespenähnliches Tier zu identifizieren ist. Kombiniert man den Blick des rotäugigen Psychos mit dem Insekt, kann man tatsächlich die Aussage ableiten, die das Bild wie einen Schatz hütet...\r\n\r\n Da ein guter Künstler nie seine kopletten Beweggründe Preis gibt, werde auch ich mich an die Tradition von Picasso, Monet, oder Escher... (u.v.a) halten und die Interpretation den kommenden Künstlergenerationen, bzw. den Schulklassen überlassen, die einmal das Glück (oder Pech?) haben werden, meine Werke studieren zu dürfen/müssen.\r\nZuerst lasse ich jedoch der dn - Community den Vortritt, da es sich ja schon um ausgereifte Künstler handelt, die ihr Handwerk verstehen!\r\nIch freue mich auf eine lebhafte Diskussion!

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º 2.0 º augenblick º perfekt

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Kommentar(e) (5)


argoadg sagt:

ich denke, das bild braucht viel künstlerische freiheit und vor allem die fähigkeit des betrachters, interpretieren zu können.
ich habe jetzt deinen text extra mal nicht komplett gelesen sondern nur anfänglich überflogen, um nicht voreingenommen zu sein...

natürlich fällt der erste blick (ob dies AUCH ein perfekter ist? ;) ) des betrachters auf die roten augen, was wohl durch die farbgebung beabsichtigt ist. allerding muss ich bei roten augen immer an die eine sorte kaninchen denken (Himalayan Rabbit), wobei auch dieser ängstliche blick mein denken bestärkt.
es schaut recht verängstigt (für mich) nicht in die luft, sondern rechts oben auf eine schmeißfliege, die ja bekanntlich das Vorhandensein des todes ankündigt. sodenn macht dieser blick mich glauben, dass wir hier in den blick von einem einsamen wesen schauen, welches seinen begleiter verloren hat..

links neben der fliege erspähe ich zwei wild dreinschauende halunken.
möglicherweise wurde der tod gebracht von einem dieser wild blickenden kreaturen links neben der fliege, die, bedingt durch die nähe, in der sie gezeichnet wurden, durchaus ein pärchen sein könnten.
meiner meinung nach beherrschen diese beiden durch ihre grimmigkeit das bild, alle anderen schauen ja verängstigt mehr oder weniger in deren richtung.

ist das nun der perfekte blick? weil ER jeden anderen blick auf sich zieht...egal, was er aussagt oder verbreitet?

nein...ich denke, an den perfekten blick musst du dich wohl noch einmal setzen, denn es sollte der sein, der genau DIESEN beiden Halunken Trotz bietet und sie niedermacht. ich empfehle eine reihe.

1. beide halunken werden von jemandem erblickt, eher unbeteiigt
2. es entwickelt sich ein "Krieg" der blicke
3. der perfekte blick erscheint
4. beide halunken schauen rückwärts nach einem fluchtweg ..

was denkste?
so, nun les ich deinen kommentar und vergleich ma

ach ja... ich danke dir...
es macht wahrlich spaß, sich mit deinen bildern auseinanderzusetzen

lieben gruß

Zuletzt bearbeitet am: 21 Dec. 2010 19:24:13

21 Dec. 2010 19:20:59 • Antworten


Enrico Kahl sagt:

ich weiß nicht so recht. wie ich es beurteilen soll, ist irgendwie so zweischneidig.
Zum einen der großartige Text, welcher speziellen Humor und Auffassungsgabe voraussetzt, zum anderen dieses seltsame Bildnis, wo einem echt die Worte fehlen, die der Autor uns versucht mit seinem Bildkommentar zu geben. So gesehen bleibt einen kaum noch was zu sagen, da dies der Autor ja schon selbst übernommen hat. Vielleicht liegt es auch an meiner momentanen Schockstarre und Fassungslosigkeit, die das Bild bei mir auslösen. Man möchte weggucken, kann aber nicht, weil eine gewisse Faszination sich nicht leugnen lassen. So gesehen, versteht es der Autor vorzüglich seine Kunst sehr provokant ins Volk zu werfen. Ob dieses Volk da auch mit des Autors definierter Assoziation und Intention mitgehen kann, wage ich zu bezweifeln.
Mir haben sich erst die Augen geöffnet als ich nach der letzten Party mir sein Gesamtwerk noch mal durch den ethanolkontaminierten Kopf gehen ließ. Letztendlich macht doch alles irgendwo einen Sinn. Leider hatte ich diesen am nächsten Morgen im nüchternen Zusatnd schon wieder vergessen. Als Fazit muss ich also sagen, dass Jorgens Kunst erst ab einen gewissen Level zu einem Verständnis führt...

Zuletzt bearbeitet am: 1 Nov. 2010 20:27:55

31 Oct. 2010 12:13:47 • Antworten


Thunderbolt sagt:

Fav!!!!! und Vote!

31 Oct. 2010 01:02:55 • Antworten


Azurech sagt:

Genial^^

29 Oct. 2010 19:44:59 • Antworten


deleted_1417974267 sagt:

Sach mal, du hast schon viel Langeweile, oder? :)

29 Oct. 2010 18:53:50 • Antworten



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